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Bernd SchattnerMenü

Schriftliche Frage

Wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Lösung der Lieferkettenprobleme

Eingereicht
18. Februar 2022
Drucksache
20/765
Eingebracht von
Bernd Schattner, MdB
Wahlperiode
20.

Eine Schriftliche oder Mündliche Frage stellt immer eine einzelne Abgeordnete oder ein einzelner Abgeordneter.

Die Frage

Wie will die Bundesregierung die durch die Corona-Krise entstandenen Lieferkettenprobleme (Mikrochips, Bauteile, Rohstoffe), die nach meiner Auffassung ein weitaus höheres Wirtschaftswachstum der deutschen Wirtschaft behindern, lösen (www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bdi-2022-als-stop-and-go-jahr-deutsche-industriefuerchtet-anhaltende-lieferkettenprobleme/279712 38.html?ticket=ST-11246002-VKtlQpdGFKfe3kv fARsR-ap5)?

Die Antwort der Bundesregierung

Grundsätzlich ist es in einer Sozialen Marktwirtschaft Aufgabe privater Unternehmen, industriell wettbewerbsfähige Produkte zu entwickeln, diese marktfähig zu machen und passende Produktionsstandorte zu wählen. Zudem haben die Unternehmen selbst das größte Interesse daran, ihre Wertschöpfungsketten resilient zu organisieren und die Zustellung von Vorprodukten sicherzustellen. Die Wirtschaftspolitik kann Resilienz allgemein durch eine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (insbesondere durch die Vertiefung des Europäischen Binnenmarkts, den Ausbau der digitalen Infrastruktur, die Stärkung von Marktmechanismen und die Schaffung eines geeigneten Umfelds für private Investitionen z. B. durch geeignete steuerliche Rahmenbedingungen) unterstützen. Auch gezielte Maßnahmen zur Stärkung der technologischen Souveränität (insbesondere durch intelligente Lösungen in den Bereichen Produktion und Industrie 4.0) können zur Resilienz beitragen.

Original beim Deutschen BundestagZurück ins Archiv