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Bernd SchattnerMenü

Schriftliche Frage

Einstieg konventionell wirtschaftender Landwirtschaftsbetriebe in die ökologische Landwirtschaft

Eingereicht
6. Mai 2022
Drucksache
20/1679
Eingebracht von
Bernd Schattner, MdB
Wahlperiode
20.

Eine Schriftliche oder Mündliche Frage stellt immer eine einzelne Abgeordnete oder ein einzelner Abgeordneter.

Die Frage

Wie möchte die Bundesregierung konventionell wirtschaftende Landwirtschaftsbetriebe davon überzeugen, in die ökologische Landwirtschaft einzusteigen, wenn die Marktpreise für konventionell erzeugtes Getreide bzw. Milch höher sind als die Preise für die ökologisch erzeugten Produkte (www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/getreidepreise-biogetreide-billiger-normales-get reide-592972, www.agrarheute.com/markt/milch/ milchpreise-bald-hoeher-biomilchpreise-kein-wit z-593014)?

Die Antwort der Bundesregierung

Die Aufgabe der Bundesregierung ist es, gemeinsam mit den Ländern einen verlässlichen Rechtsrahmen zu setzen, der eine praxisgerechte konventionelle wie ökologische Anbauweise ermöglicht. Diesen Rechtsrahmen flankiert sie durch Förderinstrumente, welche auch politische Richtungsentscheidungen zum Ausdruck bringen. Nach welcher Produktionsmethode ein landwirtschaftlicher Betrieb bewirtschaftet wird, ist eine unternehmerische Entscheidung und obliegt allein dem Betriebsinhaber. Neben den generellen und speziellen ordnungsund förderpolitischen Rahmenbedingungen spielen die individuellen Präferenzen der Unternehmer und die betrieblichen Voraussetzungen, insbesondere auch die mittelund langfristigen alternativen Absatzmöglichkeiten und erzielbaren Preise eine zentrale Rolle. Kurzfristige, heftige Preisschwankungen bei einzelnen landwirtschaftlichen Erzeugnissen sollten für Entscheidungen mit langfristiger Tragweite nicht maßgeblich sein.

Original beim Deutschen BundestagZurück ins Archiv