Schriftliche Frage
Bezahl- und Verfügbarkeit von alternativen Heizmöglichkeiten
- Eingereicht
- 28. Oktober 2022
- Drucksache
- 20/4209
- Eingebracht von
- Bernd Schattner, MdB
- Wahlperiode
- 20.
Eine Schriftliche oder Mündliche Frage stellt immer eine einzelne Abgeordnete oder ein einzelner Abgeordneter.
Die Frage
Die Antwort der Bundesregierung
Die Bundesregierung bereitet aktuell die Umsetzung der Empfehlungen der ExpertInnen-Kommission Gas und Wärme vor. Diese hatte am 10. Oktober 2022 unter anderem eine Einmalzahlung für Gaskunden im Dezember 2022 sowie die Einführung eines vergünstigten Kontingents in Höhe von 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs im Zeitraum März 2023 bis Ende April 2024 vorgeschlagen, um so Privathaushalte, Unternehmen und Industrie von den extrem angestiegenen Gaskosten zu entlasten. Hintergrund ist der extreme Anstieg der Gaspreise, die sich z. B. für Haushaltskunden im Jahr 2022 gegenüber dem Jahr 2021 von 7,09 Cent pro Kilowattstunde auf 15,29 Cent pro Kilowattstunde mehr als verdoppelt haben (BDEW-Gaspreisanalyse September 2022). Da die weiterhin sehr hohen Großhandelspreise erst zeitverzögert in die Endkundenpreise einfließen, ist von einem weiteren Anstieg der Gaspreise im kommenden Jahr auszugehen. Auch Heizöl und Holzpellets weisen aktuell eine deutliche Preissteigerung auf. Die ExpertInnen-Kommission Gas und Wärme hat hierzu keine Vorschläge unterbreitet. Die Bundesregierung prüft zurzeit, ob eine Entlastung auch dieser Kundinnen und Kunden erforderlich ist und wie diese gegebenenfalls erfolgen könnte.
Original beim Deutschen BundestagZurück ins ArchivAus demselben Feld
- 06.08.2026Gewalttat von Stade: Mögliche Informationsdefizite im Austausch mit ausländischen Behörden und bei der Weitergabe sicherheitsrelevanter Erkenntnisse
- 06.08.2026Geplante Kürzungen beim Wohngeld, Kostenverlagerungen in die Grundsicherung und Belastungen der Kommunen
- 06.08.2026Deutsche Rolle bei der strategischen Bevorratung kritischer und strategischer Rohstoffe
- 31.07.2026Bundesrechtliche Vorgaben und Harmonisierungsbedarf beim Schutz von Rehkitzen