Mündliche Frage
Markterschließungen für zukünftige Schweinefleischexporte
- Eingereicht
- 9. November 2022
- Drucksache
- 20/65
- Eingebracht von
- Bernd Schattner, MdB
- Wahlperiode
- 20.
Eine Schriftliche oder Mündliche Frage stellt immer eine einzelne Abgeordnete oder ein einzelner Abgeordneter.
Die Frage
Welche Märkte will Deutschland nach Kenntnis der Bundesregierung zukünftig erschließen, um den Schweinefleischexport aufrechtzuerhalten und Einnahmen für die deutschen Schweinebauern zu generieren (www.agrarheute.com/markt/tiere/chinas-schweinefleischimporte-um-haelfte-gesunken- 593922)? Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat wichtige Exportmärkte wegbrechen lassen. Deswegen gilt es nun, die bestehenden Exportmärkte weiter zu pflegen und die Bestimmungsmärkte in der Zukunft möglichst zu diversifizieren. Die Bundesregierung leistet hierzu ihren Beitrag. Gleichwohl muss davon ausgegangen werden, dass insgesamt sich verschlechternde Absatzmöglichkeiten die Entwicklung der Branche in Deutschland beeinflussen werden. Die intermittierenden Ausbrüche der ASP in Hausschweinebeständen erschweren weiterhin die Verhandlungsposition Deutschlands bei den Bemühungen, Regionalisierungsvereinbarungen mit Drittländern zu erreichen. Dennoch werden die Verhandlungen insbesondere im asiatischen Raum (unter anderem Japan, Republik Korea, Malaysia, Philippinen und Volksrepublik China) fortgesetzt Die intensiven, von der Europäischen Kommission unterstützten Verhandlungen mit der Republik Korea stellen einen positiven Abschluss in Aussicht. Mit der erneuten Öffnung für deutsches Schweinefleisch wäre ein wichtiger Abnehmer zurückgewonnen. Die Ukraine plant im November ein Audit in Deutschland zur ASP-Situation. Die Bundesregierung weist darauf hin, dass es sich hier um sehr aufwendige Verhandlungen handelt, welche die Übermittlung von Dossiers und Inspektionen beinhalten. Sie haben zum Ziel, die Bereitschaft des Drittlandes wiederherzustellen, die Einfuhr von Schweinefleisch aus ASP-freien Gebieten aus Deutschland zuzulassen. Frage 37
Zu dieser Frage liegt hier noch keine Antwort im Wortlaut vor. Das vollständige Dokument beim Deutschen Bundestag enthält sie.
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