Mündliche Frage
Gestaltung des Ausschreibungsverfahrens der BVVG an die Landwirte
- Eingereicht
- 30. November 2022
- Drucksache
- 20/72
- Eingebracht von
- Bernd Schattner, MdB
- Wahlperiode
- 20.
Eine Schriftliche oder Mündliche Frage stellt immer eine einzelne Abgeordnete oder ein einzelner Abgeordneter.
Die Frage
Wie möchte die Bundesregierung das zukünftige Ausschreibungsverfahren der Bodenverwertungsund -verwaltungs GmbH für die Landwirte gestalten, und sind Pachtpreise von bis zu 1 000 Euro/ha Richtwert für Junglandwirte aus Sicht der Bundesregierung zu stemmen (www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/159-bvvg.html)? Die Regelungen für die Verpachtung von landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen der Bodenverwertungsund -verwaltungs GmbH (BVVG) werden von der BVVG in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Finanzen (BMF) und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) überarbeitet, um den Vorgaben aus dem Koalitionsvertrag Rechnung zu tragen. Die neuen Grundsätze für das Handeln der BVVG sollen dann auch mit den ostdeutschen Ländern abgestimmt werden. Der durchschnittliche Pachtpreis betrug in Deutschland im Jahr 2020 329 Euro/ha und in den ostdeutschen Ländern 232 Euro/ha. Eine Prognose zur Höhe der zukünftigen Pachtgebote ist nicht möglich. Richtwerte für Pachtpreise werden nicht gesondert nach Bieterkategorien ausgewiesen. Eine Ausweisung von Richtwerten für Junglandwirte ist somit nicht möglich und auch nicht vorgesehen. Frage 31
Zu dieser Frage liegt hier noch keine Antwort im Wortlaut vor. Das vollständige Dokument beim Deutschen Bundestag enthält sie.
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