Schriftliche Frage
Übernahme von Liposuktionen durch die gesetzlichen Krankenkassen als Einzelfallleistung seit 2013
- Eingereicht
- 25. August 2023
- Drucksache
- 20/8109
- Eingebracht von
- Bernd Schattner, MdB
- Wahlperiode
- 20.
Eine Schriftliche oder Mündliche Frage stellt immer eine einzelne Abgeordnete oder ein einzelner Abgeordneter.
Die Frage
Die Antwort der Bundesregierung
Der Bundesregierung liegen keine Daten darüber vor, wie viele Liposuktionen seit 2013 durch die gesetzlichen Krankenkassen als Einzelfallleistung übernommen wurden. Auch der um Auskunft gebetene Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist für die Genehmigungspraxis von Leistungen, die nicht regelhaft von der GKV übernommen werden, durch seine Mitgliedskassen nicht zuständig und hat auch keine Einsichtsmöglichkeiten in diesbezügliche Daten. Eine Auswertungsmöglichkeit über das Behandlungsgeschehen besteht erst seit Einführung der Liposuktion im Stadium III des Lipödems als Leistung der GKV (Näheres im Internetangebot des Gemeinsamen Bundesausschusses unter www.g-ba.de/bewertungsverfahren/methodenbewertung/75/). Nach Angaben des GKV-Spitzenverbandes wurden bis Ende 2022 rund 7.000 Operationen in Krankenhäusern und 3.200 ambulante Eingriffe durchgeführt. Zusätzlich werden 450 Frauen im Rahmen der Erprobungsstudie des Gemeinsamen Bundesausschusses operativ behandelt (siehe auch unter: www.g-ba.de/studien/erprobung/lipleg-studie/).
Original beim Deutschen BundestagZurück ins ArchivAus demselben Feld
- 06.08.2026Gewalttat von Stade: Mögliche Informationsdefizite im Austausch mit ausländischen Behörden und bei der Weitergabe sicherheitsrelevanter Erkenntnisse
- 06.08.2026Geplante Kürzungen beim Wohngeld, Kostenverlagerungen in die Grundsicherung und Belastungen der Kommunen
- 06.08.2026Deutsche Rolle bei der strategischen Bevorratung kritischer und strategischer Rohstoffe
- 31.07.2026Bundesrechtliche Vorgaben und Harmonisierungsbedarf beim Schutz von Rehkitzen