Schriftliche Frage
Auswirkungen der geplanten EU-Zölle auf Düngemittel aus Russland und Weißrussland
- Eingereicht
- 7. März 2025
- Drucksache
- 20/15087
- Eingebracht von
- Bernd Schattner, MdB
- Wahlperiode
- 20.
Eine Schriftliche oder Mündliche Frage stellt immer eine einzelne Abgeordnete oder ein einzelner Abgeordneter.
Die Frage
Die Antwort der Bundesregierung
Ziel des von der Europäischen Kommission am 28. Januar 2025 vorgelegten Vorschlags zur Erhebung von Zöllen auf eine Reihe landwirtschaftlicher Produkte aus Russland und Weißrussland sowie auf bestimmte stickstoffbasierte Düngemittel ist es, die Abhängigkeit von Importen aus Russland und Belarus zu verringern und Einnahmequellen für Russland und Belarus vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu begrenzen. Die Bundesregierung hat keine eigenen Berechnungen vorgenommen, ob und ggf. in wieweit die geplanten Zollerhöhungen der Europäischen Union (EU) Auswirkungen auf den deutschen Düngemittelmarkt haben werden. Laut Einschätzung der Dienste der Europäischen Kommission ist jedoch nicht mit negativen Folgen für den europäischen Düngemittelmarkt zu rechnen. Gleichwohl sieht der Vorschlag die Möglichkeit von Ausgleichsmaßnahmen für den Fall vor, dass die Düngemittelpreise für die EU-Landwirtinnen und -Landwirte deutlich steigen sollten.
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