Rede im Bundestag
Aktuelle Stunde - Wirtschaftskrise in Deutschland
16. Oktober 2025 · 15:03 Uhr · 34. Sitzung · TOP ZP 8 · 00:05:22
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Was gesagt wurde
Wortlaut aus der Untertiteldatei des Deutschen Bundestages. Automatisch erstellt – kleinere Abweichungen vom gesprochenen Wort sind möglich. Verbindlich ist das Plenarprotokoll.
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Was hier gerade in Deutschland passiert, ist kein Strukturwandel, es
ist ein wirtschaftliches Massensterben, ausgelöst von dieser
Regierung und ihrem ideologischen Irrsinn.
Deutschland, einst Industrienation, Exportweltmeister, Technologieführer,
verkommt unter Ihrer Führung zum Industriefriedhof Europas.
Aktuelles Beispiel: Neff in Bretten, seit 1877 ein
Leuchtturm deutscher Ingenieurskunst. Hier wurden jahrzehntelang Backöfen
und Dunsthauben „made in Germany“ produziert.
Und jetzt: Im Frühjahr 2028 ist Schluss.
Rund 1 000 Beschäftigte und ihre Familien verlieren ihre Existenz,
ihre Zukunft, ihr Zuhause.
Der CDU-Oberbürgermeister nennt das einen Schlag ins Gesicht der Region.
Ich sage: Das ist ein Schlag ins Gesicht jedes deutschen Arbeiters.
Aber genau diese Kommunalpolitiker haben nicht den Mut, endlich mal
ihren Parteioberen zu sagen, dass es nur mit der AfD eine echte Hinwendung
zu einer Politik für mehr Arbeitsplätze in Deutschland geben kann. Schon lange ist die SPD kein Partner mehr für
konservative Wirtschaftspolitik. Diese SPD ist nicht mehr die Partei
von Helmut Schmidt, sondern von Gender-Gaga, Mummenschanz
und Klimawahn. Finanzminister Klingbeil bekennt sich
lieber zur Terrororganisation Antifa statt zur freien Wirtschaft.
Allerdings wundert mich das persönlich nicht: Von Wirtschaft und
Finanzen hat er ja eh keine Ahnung. Mittlerweile können Sie täglich
Meldungen über Insolvenzen, Betriebsschließungen und
Standortverlagerungen lesen. Und das Schlimmste daran: Der Presse
ist das meist schon keine Nachricht mehr wert; denn diese Meldungen
kommen mittlerweile täglich über die Ticker. 2024 lag die Zahl der Firmenpleiten so hoch wie in den letzten zehn
Jahren nicht, und 2025 wird ein weiterer Anstieg erwartet.
Und was macht die Union, diese ewige Mitläuferpartei?
Gar nichts: Kein Widerstand, kein Rückgrat, kein Plan!
Nur die üblichen Rezepte: Mehr Schulden, mehr Bürokratie, mehr
Arbeitslose, mehr Pleiten! Und das ist kein Einzelfall.
Bosch, der Name stand einmal für deutsche Qualität
und technische Exzellenz. Mittlerweile zieht Bosch die
Reißleine, weil Ihre Energiepolitik alles zerstört, was hier noch atmet.
Über 20 000 Arbeitsplätze sollen in den nächsten Jahren bis 2030 abgebaut
werden – unsere Wirtschaftsministerin interessiert sich nicht dafür; sie
ist heute noch nicht einmal anwesend –, und damit werden ganze
Landstriche in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz deindustrialisiert.
Das ist keine Anpassung mehr an den Markt, das ist das Ergebnis Ihrer
wirtschaftsfeindlichen Politik, das ist ein arbeitsmarktpolitischer Kahlschlag.
Nächstes Beispiel: die Lufthansa, einst Stolz der Nation, Symbol
deutscher Zuverlässigkeit, heute ein Unternehmen, das von Ihnen in die
Knie gezwungen wurde. Sie haben die Lufthansa in der Krise
eben nicht gerettet, Sie haben sie ruiniert.
Und die Folge: Stellenabbau, Streik, Chaos – ein Symbol dafür, dass in
diesem Land alles schiefläuft, was Sie anpacken.
Sie haben es dank Ihrer Politik erreicht, dass wir wieder über
3 Millionen Arbeitslose in Deutschland haben. Welche Leistung Ihrer Regierungszeit bisher!
Und wissen Sie, was das Schlimmste daran ist? Diese Katastrophe ist kein Zufall, sie ist gewollt.
Sie opfern unsere Industrie, unsere Arbeitsplätze, unseren Wohlstand auf
dem Altar Ihrer Klimareligion. Während China Fabriken baut,
zerstören Sie hier ganze Industriezweige; während Amerika
fördert, herrscht hier Stillstand; und während andere Länder
investieren, zwingen Sie deutsche Unternehmen in die Insolvenz.
Sie reden von Transformation, aber was Sie wirklich
betreiben, ist Zerstörung. Sie reden von Nachhaltigkeit, aber
das Einzige, was Sie nachhaltig schaffen, sind
Arbeitslose und Verarmung. Und während Sie in Berlin über
Genderfragen, Quoten und Kriegsrhetorik debattieren, müssen
draußen Millionen Menschen zusehen, wie ihr Lebenswerk zerbricht.
Der Handwerker, der Mittelständler, der Arbeiter, die bezahlen jeden Tag
den Preis für Ihre Arroganz und Ihre Unfähigkeit.
Deutschland verliert seine wirtschaftliche Seele, meine Damen
und Herren. Und wenn wir das zulassen, dann verlieren wir alles, was Generationen vor uns aufgebaut haben.
Bosch, Neff, Lufthansa: Das sind Warnsignale, und wenn Sie die weiter
ignorieren, dann ist das kein Politikversagen mehr, dann ist das
Hochverrat am deutschen Volk.
Es braucht endlich eine Kehrtwende um 180 Grad: weg von Bevormundung und
Beihilfesumpf, hin zu Leistung, Freiheit und echter
Industriepolitik – und das wird es nur mit der AfD geben.
Wir sind die Partei des Mittelstands, der Arbeiter,
der deutschen Wirtschaft. Wir investieren nicht in Brüssel,
nicht in Kyjiw, sondern hier bei uns in Deutschland.
Wir verteilen das Geld der Steuerzahler nicht an fremde Länder,
sondern an die, die es erarbeitet haben, hier bei uns im Land.
Vielen Dank.
Der nächste Redner ist für die CDU/CSU-Fraktion der Abgeordnete
Dr. Andreas Lenz.
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