Rede im Bundestag
Aktuelle Stunde zur Dürre in Deutschland
23. Mai 2025 · 14:45 Uhr · 8. Sitzung · TOP ZP 10 · 00:05:21
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Was gesagt wurde
Wortlaut aus der Untertiteldatei des Deutschen Bundestages. Automatisch erstellt – kleinere Abweichungen vom gesprochenen Wort sind möglich. Verbindlich ist das Plenarprotokoll.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Kaum ein Thema eignet sich mehr für Panikmache und Verbotsorgien der
links-grünen Politikerkaste als der Klimawandel.
Gebetsmühlenartig werden Dürreperioden instrumentalisiert, und
zwar nur, um die Deutschen in Angst und Schrecken zu versetzen.
Dabei ist doch eines wissenschaftlich längst unstrittig: Das Klima hat sich
seit Anbeginn der Erdgeschichte gewandelt, lange bevor irgendein
Mensch in die Natur eingreifen konnte.
Die absurde Idee, wir könnten mit planwirtschaftlichen Maßnahmen das
Klima retten, ist genauso vermessen wie realitätsfern.
Dürreperioden, Starkregen oder milde Winter gab es schon immer.
Doch heute wird jeder heiße Sommertag zum Beweis eines angeblich vom
Menschen verursachten Weltuntergangs erklärt.
Unsere Natur leidet aktuell mehr denn je unter
den selbsternannten Klimarettern. Links-grüne Flächenversiegelung für
Windindustrieanlagen vernichtet fruchtbare Äcker, zerstört unsere
Wasserspeicher und verstärkt klimatische Extremereignisse.
Ganze Landstriche werden für fehleranfällige Technik zubetoniert,
während unsere heimischen Bauern mit Existenzängsten kämpfen.
Das ist weder Umwelt- noch Klimaschutz.
Gleichzeitig wird unser Mikroklima durch Hunderte Meter hohe
Windkraftmonster massiv gestört. Diese Anlagen verändern die lokalen
Wetterverhältnisse, vertreiben Vögel und Fledermäuse, schreddern Millionen
von Insekten und ruinieren unser Landschaftsbild.
Durch die Turbulenzen, die von den Rotoren erzeugt werden, kommt es zu
einer Durchmischung der Luftschichten, was insbesondere
nachts zu einer Erwärmung der bodennahen Luftschichten führt.
Dieser Effekt kann neuesten Studien zufolge bis zu 200 Kilometer hinter
die Windparks reichen. Ein weiteres, bislang oft
verschwiegenes Problem ist der Abrieb der Rotorblätter dieser Anlagen.
Witterung und Betrieb führen dazu, dass winzige Kunststoffpartikel,
meist aus glasfaserverstärktem Kunststoff, freigesetzt werden.
Sie gelangen in unsere Böden und belasten sie mit Mikroplastik.
Die Langzeitfolgen für unsere Böden, Nahrungsmittel und das Grundwasser
sind noch unklar, aber Experten sehen bereits erste Hinweise auf
dramatische Auswirkungen. Die immer größer werdenden Anlagen
verschärfen dieses Problem selbstverständlich weiter.
Nächstes Thema. Die sogenannte Agri-Photovoltaik,
also die gleichzeitige Nutzung von Flächen für Landwirtschaft und
Solarenergie, wird oft als Pseudolösung propagiert.
In der Realität führt dies dann jedoch dazu, dass wertvolle
Ackerböden mit Solarmodulen zugepflastert werden und die
landwirtschaftliche Nutzfläche nicht mehr für die Produktion von
Lebensmitteln zur Verfügung steht. Wer sich schon einmal diese oft 50 oder 100 Hektar großen, komplett
toten Flächen angesehen hat, der weiß, wovon ich spreche.
Das sieht man aber nur auf dem Land und nicht in Ihrer linken Blase.
Unsere ländlichen Räume werden wirtschaftlich und landwirtschaftlich abgehängt. Der Tourismus leidet, wenn Wälder für
Windparks geopfert und ehemals idyllische Regionen in
lebensfeindliche Industrielandschaften verwandelt werden. Wer bitte möchte zwischen Betonfundamenten und dem Lärm von Rotorblättern noch Urlaub machen?
Wir fordern daher: den sofortigen Stopp des Ausbaus von Wind- und
Solaranlagen auf Agrar- und Waldflächen, Schluss mit der
ideologischen Verbots- und Abzockerpolitik, stattdessen echte
Förderung regionaler Landwirtschaft und bäuerlicher Familienbetriebe,
Schutz unserer Kulturlandschaften und Arbeitsplätze, wirksamen Schutz der
Tierwelt vor technischen Anlagen und gesunde Lebensräume, in denen
Menschen, Tier und Natur im Einklang stehen.
Deutschland braucht Vernunft statt Klimaideologie.
Die finden Sie nur bei uns und eben nicht bei Ihnen.
Die AfD steht in diesem Zusammenhang für Heimat, Wissenschaft und eine
Landwirtschaft, die auch morgen noch unsere Ernährung sichert.
Unser Land steht heute am Rand eines Abgrundes, nicht weil Naturgesetze
das so bestimmt hätten, sondern weil eine ideologisierte Politik bereit
ist, unsere Lebensgrundlagen für reine Dogmen und abgehobene
Weltrettungsfantasien zu opfern.
Wer den Landwirten ihre Flächen nimmt, unsere Wälder zu
Industrieparks macht und der Bevölkerung ständig neue Kosten und
Verbote aufbürdet, sägt an den Wurzeln unseres Wohlstandes, unserer
Gemeinschaft und unserer Freiheit. Ihre Politik rettet nicht das Klima,
sondern zerstört die Zukunft unseres Landes.
Haben wir ganz klar den Mut, Nein zu sagen zu diesem dystopischen Weltbild
der grünen Klimasektierer! Ich will meiner Tochter, meinen zukünftigen Enkelkindern ein
Deutschland hinterlassen, so wie ich es noch kennenlernen durfte.
Deshalb setze ich mich für eine vernünftige Politik mit Augenmaß ein:
für unser aller Kinder und Enkelkinder, für unsere deutsche
Heimat, für alles, was uns als Deutsche berührt und verbindet.
Vielen Dank.
Die nächste Rednerin in dieser
Debatte ist
Dunja Kreiser, SPD-Fraktion.
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