Rede im Bundestag
Maßnahmen zur Bekämpfung der Rezession
23. Juni 2023 · 13:06 Uhr · 113. Sitzung · TOP 23, ZP 9 · 00:04:17
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Was gesagt wurde
Wortlaut aus der Untertiteldatei des Deutschen Bundestages. Automatisch erstellt – kleinere Abweichungen vom gesprochenen Wort sind möglich. Verbindlich ist das Plenarprotokoll.
Frau Pr�sidentin! Meine Damen und Herren! Bereits im April dieses Jahres hatten wir den heutigen Antrag erstmalig ins
Plenum eingebracht und vor einer Rezession gewarnt.
Die von der Regierung eingesetzten Wirtschaftsweisen gingen noch im
M�rz dieses Jahres davon aus, dass es eine wachsende
Wirtschaftsprognose geben wird. Tats�chlich sind wir jetzt aber in
der Rezession angekommen. Dieser Umstand zeigt einmal mehr,
welche Fachkompetenz diese Regierung momentan hat:
keine. Egal ob Graichen, Habeck oder Co, wirtschaftliches
Wachstum gibt es schon lange nicht mehr in Deutschland,
sondern leider nur noch anderswo. Innerhalb von knapp zwei Amtsjahren hat es diese Regierung geschafft,
das Land in eine wirtschaftliche Katastrophe zu f�hren.
Die Abschaltung der Kernkraftwerke und die Sanktionen gegen Russland
haben zu einer derartigen Energieknappheit gef�hrt,
dass wir inzwischen vom Stromexporteur zum Stromimporteur geworden sind. So hat Deutschland allein im Mai dieses Jahres das ist immerhin der
erste vollst�ndige Monat nach Abschaltung der letzten modernen
Kernkraftwerke rund 1,4 Millionen Megawattstunden importiert.
Das entspricht in etwa dem Verbrauch aller Privathaushalte in Berlin
in 333 Jahren. Und da haben wir noch keinen Hochsommer mit zahlreichen Klimaanlagen und noch
keinen kalten Winter mit noch mehr W�rmepumpen gehabt.
Dieser Umstand kostet unsere Steuerzahler Milliarden Euro,
die wir unter anderem an unsere Nachbarn Frankreich und Tschechien
f�r Stromlieferungen ausgeben. Was f�r ein Wahnsinn: Wir schalten hier in Deutschland
unsere Kernkraftwerke ab und importieren dann Atomstrom
aus dem Ausland. Die B�rger und Unternehmen bekommen diese Misswirtschaft von Herrn Habeck
am eigenen Leib zu sp�ren. Allein im ersten Quartal dieses Jahres haben �ber 18 Prozent mehr
Unternehmen in Deutschland Insolvenz angemeldet als im Vorjahreszeitraum.
Ganze Branchen wandern mittlerweile ab.
Oder damit es auch der Wirtschaftsminister versteht: Sie haben aufgeh�rt, zu produzieren. Trotz dieser desastr�sen wirtschaftlichen Lage,
in die uns diese Regierung gef�hrt hat, g�nnt man sich jetzt die 3 000
Euro steuerfreie Inflationspr�mie egal ob Minister oder
Staatssekret�r. Fr�her h�tten sich ehrliche Politiker f�r so
etwas in Grund und Boden gesch�mt. An anderer Stelle m�ssen dagegen die B�cker,
Fleischer und Handwerker die Sparma�nahmen von Finanzminister
Lindner �ber sich ergehen lassen, damit am Ende auch noch das Geld f�r
immer weitere Waffenlieferungen in die Ukraine reicht.
Das ist Verrat am deutschen Mittelstand und an den Arbeitnehmern
sowie eine Bankrotterkl�rung gegen�ber den deutschen Unternehmern. Was kann man gegen dieses Missmanagement unternehmen?
Unsere L�sungen sehen wie folgt aus: Wir als AfD-Bundestagsfraktion
haben in diesem Antrag konkrete Vorschl�ge unterbreitet,
wie wir Wirtschaftswachstum generieren und den Wohlstand zur�ck
in unser Land bringen. Zum einen m�ssen die Energietr�ger in Deutschland wieder grundlastf�hig sein. Ein Treppenwitz der Geschichte ist doch an dieser Stelle: W�hrend die Gr�nen die deutsche Bev�lkerung in allen Bereichen g�ngeln, schalten sie die CO2-neutralen Atomkraftwerke aus und
Kohlekraftwerke wieder an. Des Weiteren fordern wir die Bundesregierung auf,
zeitnah ein viertes B�rokratieentlastungsgesetz
vorzulegen und endlich auch mal umzusetzen. Und beginnen Sie damit,
die Gewinnung von Fachkr�ften aus dem eigenen Land zu st�rken und
nicht durch ein Fachkr�fteeinwanderungsgesetz nur
noch mehr B�rgergeldempf�nger mit Migrationshintergrund ins Land zu
holen! Wenn heute noch immer Hunderttausende Fachkr�fte fehlen,
dann frage ich mich pers�nlich doch: Welche Qualifikation haben denn Ihre
3 Millionen neuen Fachkr�fte, die wir seit 2015 geschenkt bekommen haben? Ich kann es Ihnen sagen: Sie finden den k�rzesten Weg in die
soziale H�ngematte, w�hrend der deutsche Arbeiter schon nicht mehr wei�, wie er �ber die Runden kommt. 63 Prozent der B�rgergeldempf�nger haben einen Migrationshintergrund.
Und damit auch Sie es verstehen: Das sind zwei von drei Personen.
63 Prozent. Der deutsche Steuerzahler hingegen, Herr Habeck,
kommt im Dunkeln zur Arbeit und f�hrt auch im Dunkeln nach Hause.
Aber das brauche ich einem Kinderbuchautor nicht versuchen zu erkl�ren. Am besten w�rde Herr Habeck diesem
deutschen Volk dienen, wenn er endlich zur�cktreten w�rde.
Vielen Dank.
F�r die FDP-Fraktion hat nun Reinhard Houben das Wort.
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