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Bernd SchattnerMenü

Schriftliche Frage

Anteil an Biogemüse und -obst aus dem Ausland in deutschen Lebensmitteleinzelhandelsketten

Eingereicht
4. März 2022
Drucksache
20/894
Eingebracht von
Bernd Schattner, MdB
Wahlperiode
20.

Eine Schriftliche oder Mündliche Frage stellt immer eine einzelne Abgeordnete oder ein einzelner Abgeordneter.

Die Frage

Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil an Biogemüse und Bioobst aus dem Ausland in den deutschen Lebensmitteleinzelhandelsketten (www.topagrar.com/oekolandbau/news/rekordumsaetze-bei-biolebensmitteln-auf-koste n-heimischer-ware-12858246.html)?

Die Antwort der Bundesregierung

Die Bundesregierung erhebt keine Daten zum Warenangebot im Lebensmitteleinzelhandel. Jedoch veröffentlicht die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) jährlich, welche Anteile des von Handelsunternehmen umgesetzten Bio-Obstes und -Gemüses aus dem Ausland stammen. Für das Jahr 2020/2021 stammten verständlicherweise sämtliche in Deutschland gehandelten Bio-Bananen aus dem Ausland (100 Prozent). Bei Bio-Paprika waren es 94 Prozent. Die gehandelten Bio-Tomaten und Bio-Fruchtgemüse stammten zu 87 Prozent aus Importen. Der Anteil eingeführter Bio-Gurken lag bei 85 Prozent und der von Bio-Zucchini bei 82 Prozent. Der Anteil der importierten und gehandelten Bio-Frühkartoffeln hingegen lag bei 47 Prozent. Bei Bio-Zwiebeln lag das Handelsvolumen der importierten Ware bei 42 Prozent. Bei Bio-Möhren war dieser Anteil ähnlich hoch (40 Prozent). Bei Bio-Äpfeln wird überwiegend mit heimischen Produkten gehandelt, so dass der Importanteil bei 27 Prozent lag. Ähnliches gilt für Bio-Speisekartoffeln. Hier stammten 14 Prozent der Handelsware aus dem Ausland.

Original beim Deutschen BundestagZurück ins Archiv