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Bernd SchattnerMenü

Schriftliche Frage

Zahl der Fälle von Blauzungenkrankheit bei Kühen

Eingereicht
23. August 2024
Drucksache
20/12619
Eingebracht von
Bernd Schattner, MdB
Wahlperiode
20.

Eine Schriftliche oder Mündliche Frage stellt immer eine einzelne Abgeordnete oder ein einzelner Abgeordneter.

Die Frage

Hat die Bundesregierung Kenntnis über die Anzahl an aufgetretenen Fällen der Blauzungenkrankheit bei Kühen in Deutschland, und wenn ja, welche Unterstützungsmaßnahmen ergreift die Bundesregierung für die betroffenen Betriebe (www.regierung-mv.de/Aktuell/?id=203646)?

Die Antwort der Bundesregierung

Die Anzahl der Meldungen zur Blauzungenkrankheit in Deutschland ist auf den öffentlichen Seiten im Internet unter dem Link https://www.tsis.fli.de unter „„Tierseuchenlage„ Tierseucheninformationen“ abrufbar. Die Impfung gegen das Virus der Blauzungenkrankheit (BTV) ist das Mittel der Wahl zum Schutz empfänglicher Tiere vor schwerer Erkrankung und Todesfällen. Gegen den derzeitig grassierenden BTV Serotyp 3, der im aktuellen Ausbruchsgeschehen erstmalig in Mitteleuropa aufgetreten ist, gibt es noch keinen von der EU-Kommission im regulären Verfahren zugelassenen Impfstoff. Zur Unterstützung der Betriebe bei der Vorbeugung vor und zur Bekämpfung dieser Seuche hat die Bundesregierung bereits von der in Artikel 110 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2019/6 vorgesehenen Möglichkeit zur Gestattung nicht zugelassener Impfstoffe im Ausbruchsfall einer Seuche gemäß Artikel 5 der Verordnung (EU) 2016/429 per Eilverordnung Gebrauch gemacht. Durch dieses Verfahren ist die Anwendung von drei seitens des Paul-Ehrlich-Instituts vorgeschlagenen Impfstoffen gegen eine Infektion mit dem BTV Serotyp 3 gestattet. Die Verordnung ist am 7. Mai 2024 in Kraft getreten. Näheres ist unter dem Link www.gesetze-im-internet.de/btv-3-impfgestattungsv/BJNR0B50A0024.html einsehbar. Für einen Ausgleich von Schäden sind die Tierseuchenkassen der Länder zuständig. Sie können auch Impfstoffkostenbeihilfe gewähren.

Original beim Deutschen BundestagZurück ins Archiv