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Bernd SchattnerMenü

Schriftliche Frage

Fördermittel einer Ausstellung im Haus der Wannsee-Konferenz zur Nutzung des Begriffs "Wannsee"

Eingereicht
2. Mai 2025
Drucksache
21/88
Eingebracht von
Bernd Schattner, MdB
Wahlperiode
21.

Eine Schriftliche oder Mündliche Frage stellt immer eine einzelne Abgeordnete oder ein einzelner Abgeordneter.

Die Frage

Hat die Bundesregierung Kenntnis davon, von wem die Aushänge am historischen Haus der Wannseekonferenz in Berlin Zehlendorf, welche die Wannseekonferenz mit dem „Geheimtreffen“ von Potsdam am 25. November 2023, dessen Darstellung in den Medien Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen war und nach gerichtlicher Feststellung in einzelnen Punkten unzutreffend war bzw. einen unzutreffenden Eindruck erweckte, in einen Zusammenhang stellt und damit nach meiner Auffassung gleichsetzt, finanziert werden, und wenn ja, steht die Bundesregierung hierzu mit dem Trägerverein im Austausch um etwaige Konsequenzen zu prüfen, und wenn ja, welche Konsequenzen kommen in Frage (www.cicero.de/innenpolitik/correctiv-widerlegt-sich-vor-gericht-selbs t-der-wannsee-scoop-ist-nun-auch-ganz-offiziell-i mplodiert; www.facebook.com/ronaldglaeserbe rlin)?

Die Antwort der Bundesregierung

Die Ausstellung, die sich mit der Bedeutung und den unterschiedlichen Perspektiven auf den Ort und in diesem Zusammenhang mit der Nutzung des Begriffs „Wannsee“ auseinandersetzt, wurde aus dem Haushalt des Trägervereins der Gedenkund Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, der vom Land Berlin und vom Bund institutionell gefördert wird, finanziert. Der Trägerverein, in dem Bund und Land Berlin vertreten sind, wurde in der Mitgliederversammlung vom 5. Dezember 2025 über die Ausstellung informiert. Die Gedenkstätte nimmt keine Gleichsetzung beider Ereignisse vor. Des Weiteren wird auf die Antwort zu Frage 1 verwiesen.

Original beim Deutschen BundestagZurück ins Archiv