Rede im Bundestag
Teuerspirale - Entlastung der Bürgerinnen und Bürger
23. Juni 2022 · 11:13 Uhr · 44. Sitzung · TOP ZP 2 · 00:03:09
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Was gesagt wurde
Wortlaut aus der Untertiteldatei des Deutschen Bundestages. Automatisch erstellt – kleinere Abweichungen vom gesprochenen Wort sind möglich. Verbindlich ist das Plenarprotokoll.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren!
„Wir werden ärmer werden." Dies ist ein Zitat unseres Vizekanzlers Robert Habeck.
Der Mann, der einen Eid zum Wohle des deutschen Volkes geleistet hat,
führt Deutschland, wie er selbst bestätigt,
in die Armut. Ein Zitat von unserem Finanzminister Lindner auf einer
Industrieveranstaltung diese Woche lautet: Der Bürger muss den
Wohlstand erarbeiten, damit die Politik den Wohlstand verteilen kann. Das ist reinste sozialistische Politik einer einst liberalen Partei.
Diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass Energiepreise um
38,3 % und Lebensmittelpreise um 11,1 % im Vergleich zum Vorjahr
gestiegen sind. Allein im Dezember 2021 betrugen die Steuereinnahmen
111 Mrd. EUR für den Fiskus. Und trotzdem diskutieren unser Vizekanzler und die
SPD über eine Übergewinnsteuer. Mit dieser vertreiben wir dann noch die letzten Unternehmer aus Deutschland. Ob Inflation, explodierende Energiekosten oder eine falsche
Zinspolitik - seit Jahren warnt die AfD-Fraktion vor genau der
Entwicklung, die jetzt über uns hereinbricht.
Mittlerweile haben selbst die Grünen erkannt, dass sie auf einem Irrweg
sind, und wollen zurück zur Kohleverstromung, genau wie die FDP mittlerweile die Kernenergie erhalten möchte.
Herr Minister Habeck, wir wollen im Winter nicht bei Kerzenlicht sitzen und am Lagerfeuer kochen. Daher sollten Sie die von der AfD-Bundestagsfraktion vorliegenden
Vorschläge, welche die CDU/CSU mit dem hier vorliegenden Antrag
übrigens hervorragend kopiert, aufgreifen.
Wir fordern bereits seit Jahren, die Kohle- und Kernenergie als
Grundlastversorgung zu erhalten. Damit
habe ich kein Problem. Im Übrigen muss man der Union eines lassen:
Ihre Anträge sind mittlerweile fast deckungsgleich mit denen,
die wir als AfD-Fraktion schon vor Wochen und Monaten gestellt haben.
Vielleicht sollten Sie mal in sich gehen, Ihr Kooperationsverbot
überdenken und gute Anträge der AfD einfach übernehmen.
Sie betreiben mittlerweile eine relativ gute Oppositionsarbeit,
indem Sie Anträge von uns im Original übernehmen und
zur Debatte bringen. Dies zeigt, dass Sie ein guter Koalitionspartner wären,
aber uns doch bitte diese fachpolitische Richtung überlassen sollten. Vielleicht sollten Sie gerade an dieser Stelle noch mal über Ihr
Kooperationsverbot nachdenken. In Thüringen könnten Sie bereits
seit Jahren gemeinsam mit uns regieren.
Mit der aktuellen Politik dieser sogenannten Fortschrittskoalition
steigen nicht nur die Energiekosten ins Unermessliche, auch Lebensmittel
werden für viele zum Luxusgut. Dann heißt es nicht nur „Frieren gegen Putin", sondern auch noch
"Hungern gegen Putin". Diese Regierung ist nicht in der Lage, Deutschland mit annehmbaren
Preisen für Energie und Lebensmittel zu versorgen.
Sie als Regierung haben in dieser Position auf ganzer Linie versagt.
Der nächste Redner in der Debatte ist Markus Kurth,
Bündnis 90/Die Grünen.
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